Rock in Bilk
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Wie alles begann!

Im November 1992 wurde Dirk Niedel zum neuen Jugendwart des Bilker Regiments gewählt.
Nach seinem Königsjahr sollte Dirk die Bilker Jungschüzen mit neuen Ideen wieder etwas in Schwung bringen.
Dirk hatte von der Bilker Jugendarbeit allerdings keine Ahnung und holte sich zwei Männer an
seine Seite, die schon jahrelang dabei waren. Arno Arens und Michael Kohn. Die erste
Jungschützenversammlung wurde in der damaligen Gaststätte Dietze Jupp abgehalten und war
sehr enttäuschend. Nur 5!! Jungschützen waren erschienen und so konnte es natürlich nicht weitergehen.
Viele Dinge wurden neu ins Leben gerufen, aber auch einige Punkte übernommen.
Die Jungschützentour wurde z.B. weiter gemacht, aber nicht in eine Jugendherberge, sondern in ein
Zeltlager mit Lagerfeuer und allem drum und dran. So wurden es immer mehr, die zu den
Versammlungen kamen. Nach 9 Jahren Jugendarbeit waren regelmäßig weit über 20
Jungschützen bei den Versammlungen. Vom neuen Jugendwart Stephan Ambaum
werden aktuell sogar Beteiligungen von 30 Jungschützen gemeldet. Die eigene Jugend zu
motivieren war also ein wichtiger Punkt, aber es sollte natürlich auch neue Jugend gewonnen werden.

So hatte die Jugendkommission die Idee, am Schützenfest-Freitag in der Goldenen Mösch - dem Vereinslokal - 
einen Disco-Abend zu veranstalten. Mit diesem Vorschlag ging Dirk Ende 1993 in die Vorstandsversammlung.

Unter Punkt Verschiedenes brachte Dirk die Idee eines Disco-Abends beim Vorstand vor
und brachte eine rege und positive Diskussion in die Wege. 
Der damalige Schützenchef Franz Ketzer fragte Dirk zum Schluss,
ob wir nicht das Schützenzelt nutzen könnten, denn das Zelt wäre Freitag schon fertig.
Nachdem der 2.Platzmeister Heinz Hutmacher das bejahte, war das Schützenzelt schon so gut
wie gebucht. Für Dirk war klar, dass wir im Schützenzelt keinen Disco-Abend veranstalten.

1. Das ist nichts Neues!
2. Da geht die Jugend lieber in die Altstadt!
Ein Rockabend war für Dirk die bessere Idee,
denn ein Rockabend wäre was für alle. Dieser Idee schlossen sich dann Michael und Arno schnell
an und der Vorstand stand auch geschlossen hinter der Sache.

Eine Woche später trafen wir uns in der Gaststätte Dietze Jupp. Hanjo Soekefeld, Michael Kohn,
Arno Arens und Dirk Niedel fingen an, die ersten Dinge zu planen. Wie soll das Plakat aussehen?
Wie hoch soll der Eintritt sein? Welche Bands sollen spielen? Wer macht Ordner?
Welchen Namen soll das Fest bekommen?

Beim Namen gab es einige Vorschläge, z.B. Bilker Rockfest, Bilker Rocknacht, usw.
Für uns alle war wichtig, dass es ein flüssiger Name wird, wie z.B. Rock am Ring in der Eifel.
So kam es, dass uns allen der Name Rock in Bilk am besten gefiel.
Das war im Nachhinein eine gute Entscheidung. 
Der Titel Rock in Bilk hat sich mittlerweile in allen Köpfen festgesetzt.

Der zweite wichtige Punkt waren natürlich die Bands die bei uns spielen sollten.
Auf die Band Halber Liter kamen wir sehr schnell,
denn die würden uns das Zelt mit jungen Leuten füllen und machen gute Rockmusik.
Die zweite Band ließen wir an diesem Abend noch offen.
Später kam vom damaligen Oberst K. D. Schmidt
der Vorschlag, die Band Esprit zu nehmen und er hatte dabei einen guten Riecher bewiesen.

Ein weiterer wichtiger Punkt war auch, dass die Bands bei Rock in Bilk immer
abwechselnd (jeweils drei Mal) spielen. Durch diese Maßnahme haben sich die Bands
kennen gelernt und gegenseitig immer wieder am Abend hochgepuscht.

Am 17. Juni 1994 war es dann soweit, zum ersten Mal Rock in Bilk
Es war und ist genau der richtige Abend für ein junges und junggebliebenes Publikum.

In den 10 Jahren haben viele Bands bei Rock in Bilk gespielt, von Soft Rock bis Hard Rock
war alles dabei. Es ist bestimmt auch die bunte Mischung, warum der
Rockabend immer wieder mehr als 1.000 Besucher anlockt.

Viele Leute haben in den letzen Jahren dazu beigetragen, dass Rock in Bilk nun sein 10. Jahr feiern kann. Natürlich der gesamte Vorstand (alter und neuer), die Jungendkommissionen,
die Jungschützen (Ordner) und auch das Publikum mit denen es in 10 Jahren nie Probleme gab.
Allein der hohe Anteil an weiblichen Besuchern zeigt, dass wir einen sicheren und
gut organisierten Rockabend machen.

Ich hoffe, dass Rock in Bilk noch mindestens weitere 10 Jahre besteht und wünsche der
Jungendkommission und dem Vorstand weiterhin viel Erfolg. 

Bericht D.Niedel